Ölziehen – Zahnpflege mal ohne Zahnpasta*

Vor einigen Jahren bin ich über den Begriff  „Ölziehen“ gestolpert, habs ausprobiert, fand es e k e l h a f t, hab weitergemacht, bin süchtig geworden und dabei geblieben. Ich glaube, damals ich war damals auf der Suche nach natürlichen Weißmachern für die Zähne und alternativen Zahnpastas, ohne Fluorid und so. Ich hab ein bisschen Angst vor chemischen Weißmachern und bisher war ich auch einfach zu geizig mehrere hundert Euro auf den Tisch zu legen für ein paar Monate weiße Zähne.

Meines Kenntnisstandes nach, bzw. dem meines Zahnarztes, kommt diese Entgiftungskur aus der ayurvedischen Heilkunst, schwappte nach Russland über und landete bei uns.

Was kann es?

Zugrunde liegt dem Ganzen die Entschlackung. Gifte und Bakterien, die wir nicht brauchen sollen aus dem Körper abtransportiert werden und es wirkt vorbeugend gegen Schnupfen, Kopfschmerzen, Entzündungen und Karies. Die Zähne werden gestärkt, lockere Zähne gefestigt, Zahnbelag verringert.

Sicherlich ist Ölziehen kein Allheilmitteln, dann gäbe es ja keine Krankheiten mehr und es ersetzt sicherlich keine gesunde Lebensweise.

Die positive Wirkung bei mir kann ich bei Folgendem bestätigen:

  • weissere und glattere Zähne
  • wenn ich mal Pickel etc. habe, heilen die schneller und ich finde allgemein, dass meine Haut nach dem ersten Monat und täglichem Ölziehen reiner geworden ist
  • Wunden im Mund heilen schneller, auch so Zahntaschen sind nach zwei Stunden weg – ich ramme mir mit Vorliebe Brotkrusten ins Zahnfleich**
  • ich bekomme zwar super selten Herpes aber seit vier Jahren habe ich keinen einzigen mehr bekommen**

**Tolle Themen, ganz, ganz lecker, zum Glück sind wir unter uns 😉

Wie geht das?

Morgens, direkt nach dem Aufstehen, bevor ich irgendwas getrunken habe, nehme ich Screenshot_20170516-202333 einen Eßlöffel Öl, meistens Kokosöl in den Mund, kaue darauf rum, bis es flüssig ist und ziehe es dann fröhlich durch meine Beißerchen. Quasi wie mit Mundwasser, nur ohne Gurgeln. Nach 5-15 Minuten (je nach Zeit) spucke ich es in ein Zewa, spüle meinen Mund aus und putze meine Zähne mit meiner „Öl-Zahnbürste“ nach. Während des Ziehens emulgiert das Öl mit deiner Mundschleimhaut und zieht die Gifte, die sich über Nacht dort angesammelt habe raus und verbindet sich mit dem Öl. Daher besser den Kram im Mülleimer entsorgen als im Abfluss.

Ehrlich, der Geschmack ist nicht lecker, auch nicht nach ein paar Jahren. Ich habe mit Olivenöl angefangen, empfehle ich niemanden, mit Kokosöl ist es besser geworden aber wenn es nicht wirken würde, dann hätte ich es vermutlich schon gelassen. Und eigentlich spüle ich auch öfters mit Mundwasser nach, da Kokosölgeschmack jetzt doch nicht so das allerleckerste für mich ist. Morgens. Vorm Kaffee. 😉

Einige nutzen Kokosöl auch durchaus zum Zähneputzen. Ist nicht meins. Da sind mir zuwenig Inhaltsstoffe drin, die Karies vorbeugen etc. und ich mag einfach den „frisch geputzt“ Geschmack.

Doch wie das eben so ist mit Dingen, die gut sind, besser geht immer und beim Ölziehen ist es der Geschmack, der optimierbar ist und eben, dass es für mich nicht als Zahnpastaersatz ausreicht.

Ringana Zahnöl von Butterzart

Vor kurzem habe ich das Zahnöl* von Ringana aus dem Onlineshop von Butterzart (hier) ausprobiert und mag es sehr, sehr gerne. Mal ganz abgesehen davon, dass die Verpackung um einiges hübscher ist als mein Kokosöltopf, ist es nicht nur echter Zahnpastaersatz (und da habe ich so einiges ausprobiert *seufz*) sondern ich kann es auch super für zwischendurch auf Arbeit verwenden.

201705151819806933Beim ersten Probieren war ich völlig überrascht und gab ein verblüfftes „hmohhm“ (sagt mein Mann) von mir: Der Geschmack ist krass frisch und das hätte ich einfach nicht erwartet, trotz Lektüre der Inhaltsstoffe. Meine Beißerchen sind wie frisch geputzt nur ohne Fluorid usw. und um einiges verträglicher als herkömmliche Zahnpasta. Außerdem hab ich da so ein kleines Problem mit Kaugummis, ich kaue sie einfach zu oft, dem Geschmack wegen. Die Frische durch das Zahnöl hält bei mir, wenn ich nichts trinke, esse etc. ungefähr zwei Stunden an. Vielleicht auch länger, aber nach spätestens zwei Stunden esse und trinke ich halt etwas mit Geschmack. Kennt ihr das, wenn man sich die Zähne putzt und dann Orangensaft trinkt? Ekelig, gelle? Ist hier schönerweise nicht so, genauso wenig wie brennen, weil es zu scharf ist, obwohl es vom Geschmack genauso frisch wie herkömmliche Zahnpasta ist.

Inhaltsstoffe

  • Hauptbestandteil ist kaltgepresstes Sesamöl
  • Kräuterauszüge von Sternanis, Zimtöl, und Süßholzwüzrel
  • gegen schlechten Atem, Karies, Parodontose und Herpes schützen Salbeiöl Nelkenöl, Myrrheöl, japanische Minze, Menthol, Eukalyptusöl und Grüntee-Extrakt
  • Der Karies- und Plaquefeind Xylit schützt zusätzlich

100 % aller Inhaltsstoffe sind natürlichen Ursprungs, die meisten der pflanzlichen Inhaltsstoffe sind aus kontrolliert biologischem Anbau und die Zahnpasta bzw. das Zahnöl sind durch Ecocert Greenlife zertifiziert. 🙂 Für jemanden wie mich, die es gerne natürlich mag, solange es wirkt, einfach wunderbar.

Das Prinzip beim Ringana Zahnöl ist ähnlich wie beim Ölziehen nur das hier eben noch Bestandteile drin sind, die die normale Zahnpasta ersetzen und damit eine super natürliche Alternative zur herkömmlichen Zahnpasta ist. Halt nur mit besseren Eigenschaften.

Ein Eßlöffel in den Mund, ziehen (mit dem Ringana Zahnöl reichen 1-4 Minuten), in ein Zewa spucken und mit einer nassen Zahnbürste 1 Minute nachbürsten. Für unterwegs einfach ein paar Spritzer in den Mund, ziehen und ausspülen. Super frisch, love it!

Das Ringana Zahnöl und andere feine, natürliche Produkte gibt es hier www.butterzart.shop

Ich wünsche euch einen zauberhaften Tag mit viel Sonne um die Nase, habts fein!

Eure Nita

*das Produkt wurde mir kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt

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